Mein Mann
Daniel und ich, Erika, wohnen seit 1986 im Wylergut, einem älteren
Quartier in der Stadt Bern. Seit 1990 wohnen wir im eigenen Häuschen
mit Garten. Unsere Töchter sind erwachsen und wohnen nicht mehr bei
uns. Zu unserem Haushalt gehören neben den Birmakatzen, Mopsdame
Hera, die Hundeseniorin Jessie und Herzkäfer Sweetmagic's Udomiro,
ein Devon Rex Kater.
Im 80m2 grossen Garten können unsere Katzen Vögel beobachten,
Fliegen jagen, faul in der Sonne liegen oder den Nachmittag im
Gebüsch verschlafen. Ein alter Obstbaum dient als Kratzbaum und
Aussichtsplattform. |
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Schon immer faszinierten mich
Katzen mit blauen Augen. Im Jahr 2000 besuchte ich eine Katzenausstellung
und sah das erste mal eine Birmakatze in natura. Ich war sofort hin und
weg von ihrem wunderschönen Aussehen. Ich fragte eine Züchterin, ob ich
die Katze mal anfassen dürfe. Das seidige Fell begeisterte mich. Nach dem
11. September 2001 herrschte weltweit eine gedrückte Stimmung, man wusste
nicht wie es weiter gehen würde. Da entschloss ich mich, meinen Traum von
einer Birmakatze zu verwirklichen. Im Oktober 2001 zog unser Bauselchen
bei uns ein. |
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Unsere
Zucht 
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Ich war glücklich mit meiner Birmakatze. Immer
mehr informierte ich mich über diese Rasse und Züchter im Internet. Auf einmal war der Gedanke da, wir könnte ja auch mal einen Wurf mit
Bauselchen haben. Ich informierte mich weiter über gesundheitliche
Fragen, Genetik und Vorschriften. Wir traten einem Katzenclub bei und im
Juni 2002 besuchten wir die erste Katzenausstellung. Ich war sehr aufgeregt.
Aber alles ging glatt über die Bühne und Bauselchen gewann ihren ersten
CAC-Punkt. Jetzt benötigte ich noch einen Zuchtnamen. Ich wollte einen
kurzen, einfachen Namen für meine Zucht. Ich schickte einige Vorschläge
ein, darunter auch unseren Familiennamen. Dieser Name, ''Schild's'', wurde vom Stammbuch
akzeptiert, die anderen Vorschläge existierten schon in gleicher oder
ähnlicher Weise. Jetzt brauchte es noch einen Kater. Ich informierte mich
über einige Kater die in Frage kommen könnten. Als dann Bauselchen im
Februar 2003 rollig wurde, brachte ich sie zu einem blue-point Kater ganz
in unserer Nähe. Ende April 2003 kam unser erster Wurf auf die Welt
und ich war vom Birmavirus total infiziert. Während dieser ganzen Zeit
war ich noch berufstätig. Als ich aus gesundheitlichen Gründen meine
Berufstätigkeit zum Teil aufgeben musste, konnte ich meine Zucht um weitere
Birmakatzen erweitern.
Mein Ziel ist es, den Katzen ein schönes,
artgerechtes Leben zu bieten, genügend Zeit aufzubringen für Spiel- und
Schmusestunden. Ich möchte allen Katzen gerecht werden und nur so
viele Tiere halten, damit alle ihre Spiel- und Streicheleinheiten bekommen
und keine zu kurz kommt. Ausstellungen besuchen wir hin und wieder weil es
die Bewertungen der Katzen für die Zucht braucht. Aber so eine
Ausstellung ist für uns alle recht anstrengend und wenn ich sehe, dass
eine der Katzen gestresst ist, beenden wir ihre Show-Karriere.
Unser Ziel
ist es, anschmiegsame, menschenbezogene und gesunde Kätzchen aufzuziehen.
Die Kleinen wachsen im Haus, zusammen mit den andern Katzen und Hund auf.
Unsere Kätzinnen haben einen Wurf pro Jahr, damit sie sich wieder
richtig erholen können. Ausnahmen machen wir, wenn die Katze nur ein
Jungtier hatte und stark rollt oder der Kater einfach schneller war als
wir. Gerne platzieren wir zwei Katzen zusammen. Die
Birmakatzen sind sehr gesellig und schätzen den Umgang mit Artgenossen. An
berufstätige Personen verkaufen wir keine einzelnen Katzen. Die Jungtiere
bringen wir ab 13 Wochen zu ihren neuen Besitzern. Sie sind mehrmals
entwurmt, zweimal gegen Katzenseuche und Schnupfen sowie Leukose geimpft. Die Kleinen werden auf FIV und Leukose
getestet.
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